Wer „Rüstungskontrolle“ hört, denkt meist an Abrüstung. Dabei meint der Begriff aus Sicht der FES etwas anderes: Rüstungskontrolle setzt Grenzen, wo aufgerüstet wird, vor allem zwischen verfeindeten Staaten oder im Krieg. Wie relevant das ist, zeigt sich gerade an vielen aktuellen Beispielen.
Die Friedrich-Ebert-Stiftung wollte dieses Verständnis stärker in der Öffentlichkeit verbreiten und richtet sich dabei mit Handlungsempfehlungen an Politiker:innen und pädagogische Fachkräfte.
Daraus ist ein Projekt in mehreren Schritten entstanden. Zunächst haben wir die FES beraten, wie sich dieses Ziel am besten umsetzen lässt. Daraus ist ein 36-seitiges, tiefgreifendes Handbuch im Magazinstil entstanden. Es ordnet den Begriff ein, erklärt Hintergründe und Geschichte und zeigt, warum das Thema gerade jetzt so wichtig ist.
Im nächsten Schritt geht es darum, auch junge Menschen für das Thema zu gewinnen: Für den Hauptkanal der FES produzieren wir Instagram-Reels, die das Thema für 20- bis 27-Jährige übersetzen. Der Einstieg soll dabei ganz nah an der Lebensrealität der Zielgruppe liegen, etwa an aktuellen Debatten wie der zur Wehrpflicht, und so die Brücke zum Thema schlagen. Damit sprechen wir gezielt die Zielgruppe der FES an: Studierende, (ehemalige) Stipendiat:innen und junge Lehrkräfte.